Es fühlt sich an wie eine kleine Unendlichkeit, dieses Verharren im Februar. Dieser kürzeste aller Monate, der sich doch am längsten anfühlt. In dem der Winter noch nicht nachlässt und das Versprechen auf Frühling an vielen seiner Tage für immer verloren scheint. Erschöpfend ist er. Nicht einmal etwas Luftiges von Vivaldi reisst einen aus seiner Tristesse und öffnet den Himmel. Da sind nur Albinonis Adagios, voll von wunderbarem, unrettbarem Weltschmerz, dieser zweifelhaften Medizin. Da sitz’ ich dann mit geschlossenen Augen und lasse mich forttragen und lande stets am selben Ort, jenem, an dem das Selbstmitleid zu Hause ist.
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