Noch nie waren so viele Leute erpicht darauf, so viel Geld für Gegenwartskunst auszugeben wie heute. In New York, nach wie vor das Epizentrum des internationalen Kunsthandels, schüttelt man bei den mächtigen Szenegalerien wie Larry Gagosian oder David Zwirner nachsichtig den Kopf: Wer nicht zu den Sammlern gehört, die mit ihrem Prestige in die Schlacht ziehen, zu den VIPs, die sich von der Masse unterscheiden, darf nicht hoffen, auf eine Warteliste gesetzt zu werden. Da nützt alles Geld nichts.
Dafür finden dieser Tage, wie stets im Frühjahr und im Herbst, die Kunstmarathons der führenden New Yorker Auktionshäuser Christie’s und Sotheby’s statt, die als Gradmesser für den Zusta ...