Monströs-brutales Schmierentheater
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Die Weltwoche

Monströs-brutales Schmierentheater
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Knorrs Kultur

Monströs-brutales Schmierentheater

Nach «Gomorra» wurde «Zero Zero Zero», ein weiteres Werk des Mafia-Aufklärers Roberto Saviano, zum fulminanten Serien-Drama.
Inmitten wuchtiger, zerklüfteter Berge, schwarzer Schluchten, krallenartiger Grate kommt ein grauhaariger Herr mit zerfurchtem Gesicht aus seiner Höhle gekrochen, um sich mit seinem Enkel und anderen Getreuen zu treffen. Don Minu ist der capocrimine der kalabresischen ’Ndrangheta, und mit einem kühnen Deal drängt er zurück ins Geschäft: 5000 Kilo Koks aus Monterrey (Mexiko) nach Kalabrien, in die Hafenstadt Gioia Tauro, zu schmuggeln. Sein Enkel Don Stefano (Giuseppe De Domenico), kalt und glatt wie ein Granitblock, hintertreibt den Plan. Mit düster-dämonischer Wucht, wie die Geburt des Bösen, beginnt die achtteilige Serie «Zero Zero Z ...
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