«Seit zwanzig Jahren haben wir es mit den gleichen dreissig Politikern zu tun. Sie ändern bloss den Namen ihrer Parteien, als wären es Marken. Sie bewegen sich ein bisschen, aber sie bleiben die, die sie immer waren. Wir brauchen endlich neue Figuren. Eine neue poliÂtische Klasse.» Der Redner, der unlängst an Âeiner Debatte im Mailänder Teatro Franco ÂParenti seinem patriotischen Unmut Luft machte, wird als Hoffnungsträger gesehen, der Italien aus seinem depressiven Stillstand reissen könnte. Aber: Ist er nur das Orakel, Âwelches das Ende Berlusconis beschwört, oder handelt es sich um eine Kampfansage?
Zwar ist Luca Cordero di Montezemolo, 63, gerade für drei weitere Jahre al ...