Musste Lucie im Alter von sechzehn Jahren sterben, weil Daniel Hofmann den Rest seines Lebens im Zuchthaus verbringen wollte? In den Augen von Urs Winzenried, Chef der Aargauer Kripo, ist das angebliche Motiv des 25-jährigen Mörders «sehr glaubhaft». Der «nicht unsympathische Mann», so Winzenried gegenüber Sonntagsblick, «wollte nichts beschönigen», ja der Kripo-Chef glaubt sogar zu wissen, was in «Danis» Kopf vorging: «Er reflektierte, was in seinem Leben falsch läuft. Keine Stelle, kein Geld, Drogen, Alkohol.» So habe er getötet, um wieder hinzukommen, «wo es dir wohler ist».
Gegen solche Erklärungsversuche sträubt sich nicht nur der gesunde Menschenverstand. Als Danie ...