Den ersten Verdacht hätte man bereits beim Anruf am Natel schöpfen können: "Hier ist das mobile Aufnahmestudio. Wenn Sie sachdienliche Hinweise geben können, sprechen Sie bitte nach dem Ton." Später, als man ihm leibhaftig gegenübersteht, hätte nicht einmal Ede Zimmermann etwas Verdächtiges an ihm bemerkt: 30 Jahre alt, etwa 1,90 Meter gross, blond, gepflegte Erscheinung, von seinen Nachbarn als freundlich und zuvorkommend beschrieben. Doch dann, als die Tür hinter dem arglosen Besucher ins Schloss fällt, zeigt er sein wahres Gesicht: Er zwingt den Gast vor den Fernsehapparat und zückt mit leicht sadistischem Grinsen eine Videokassette. "Das hier", dramatische Pause, "war ein beso ...