Es ist noch nicht lange her, da hat der sozialdemokratische Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, der SPD geraten, keinen eigenen Kanzlerkandidaten für die kommenden Wahlen im Herbst 2017 aufzustellen. Angela Merkel mache ihren Job so gut und sei so beliebt, dass die SPD kaum eine Chance habe, «gegen diese Bundeskanzlerin zu gewinnen». Die Generalsekretärin der SPD, Yasmin Fahimi, nannte die Äusserung «völlig abÂwegig», die SPD werde auf keinen Fall auf einen eigenen Kandidaten verzichten. Es fiel aber kein Name, auch nicht der von Sigmar Gabriel, des SPD-Vorsitzenden und «natürlichen» Anwärters auf das Amt.
Nun, nicht einmal fünf Monate später, schwächel ...