Roger de Weck: Er ist in Finanz-Gefahr. Nach dem Einbruch bei der Fernsehwerbung und dem Rückgang der Zuschauerzahlen droht dem SRG-Generaldirektor neues Ungemach. Ab Januar werden die TV-Quoten mit einer neuen Methode gemessen, die auch die Internetnutzung einbezieht. Damit werden die Schweizer Kanäle bei den jüngeren Zuschauern womöglich noch schlechtere Werte als die bisherigen schlechten Werte erreichen. Wenn das eintrifft, wird der Marktanteil der SRF-Fernsehwerbung nochmals sinken.
Die Prognose: De Weck wird 2013 finanzielle Probleme bekommen. Ich vermute, er wird sich von diesem operativen Alltag nicht die Laune verderben lassen. Er sieht seine politische Rolle weiterhin als Lande ...