Die Titelzeilen waren hymnisch: «Why Barack Obama could be the next president». Oder: «The contender - Barack Obama has promised to change politics». Oder: «Raising Obama - how his mother made him who he is».
Siebenmal hat es Obama mittlerweile aufs Titelbild des Time-Magazins geschafft. Es brauche keine weiteren Beweise, kommentierte die Frankfurter Allgemeine, «für die blinde Gefolgschaft, die die amerikanischen Medien ihrem Messias leisten». John McCain schaffte es nur zweimal auf den Time-Umschlag.
MSM, mainstream media, nennen die Amerikaner den unkritischen Lemming-Journalismus. Das Kürzel geht zurück auf den grossen Noam Chomsky und seinen Essay von 1997: «What Makes Mains ...