Was machen mit Asylbewerbern aus Eritrea? Bei dieser heissdiskutierten Frage will die FDP, die sich derzeit in Umfragen im Aufwind sieht, nicht abseitsstehen. Also stellte der freisinnige Präsident Philipp Müller am letzten Wochenende forsch Forderungen auf. Das eritreische Generalkonsulat in Genf sei zu schliessen. Denn dieses, so Müller laut der Sonntagszeitung, würde Steuern von Eritreern in der Schweiz einziehen und ihnen «missbräuchlich» Reisedokumente ausstellen. Zudem: Die Schweiz müsse mit Eritrea eine Entwicklungszusammenarbeit aufziehen. Ja, was jetzt? Will Müller mit der Konsulatsschliessung das eritreische Regime vor den Kopf stossen – oder will er eine Zusammena ...