Tag für Tag werden Bilder von Attentaten, verletzten und aufgebrachten Irakern und besorgten Korrespondenten in den Nachrichten gezeigt. Doch für den Alltag der 135000 im Irak stationierten US-Soldaten wollten oder durften sich die Medien nur einmal interessieren, als die Foltermethoden im Abu-Ghraib-Gefängnis publik wurden und einen internationalen Skandal auslösten. Eine bemerkenswerte Folge des «embedded journalism»: Nach einer Studie der Los Angeles Times ist während des letzten halben Jahres in den grossen Zeitungen der USA nicht ein einziges Bild eines gefallenen US-Soldaten veröffentlicht worden, aber über fünfzig von toten Irakern.
Die Weltwoche zeigt Bilder und Texte, die ...