Muse der russischen Avantgarde
Lilja Brik: Schreib Verse für mich. Erinnerungen an Majakowski und Briefe. Aus dem Russischen von Ilse Tschörtner. Volk und Welt, 1991
Wladimir Majakowski: Liebesbriefe an Lilja. Aus dem Russischen von Karl Dedecius. Bibliothek Suhrkamp, 1977 Wie Russland die Geister im Westen, so spaltet Lilja Brik die Geister in Russland: Für die einen die begnadete «Muse der russischen Avantgarde» (so nannte sie Pablo Neruda), für die anderen die sadistische Nymphomanin, die den genialsten ihrer vielen Liebhaber, Wladimir Majakowski, in den Tod trieb und erwirkte, dass man seine Werke nur noch durch ihre Brille lesen mag. Sicher ist auf jeden Fall, dass sie öfter als jede andere Russin auf den Plakaten, Fotos, Bucheinbänden, in Filmen und Reklamen der grossen Kunstpioniere der 1920er Jahre auftauchte ...

