Es gibt Tage, da fühlt man sich wie ein Tagträumer ohne Traum. Da war diese langweilige Fichte, dahinter eine prachtvolle Linde und über allem ein Schweizer Himmel, der matt in Militärgrau schimmerte. Da war ich auf meinem Balkon, es war halb sechs Uhr abends im Oktober, der Tag soso lala, ich trank einen Campari Soda, rauchte ein wenig, und ich vermisste Licht, die in den Süden geflogenen Vogelstimmen, einen warmen Wind, mich. Ich fühlte mich gefangen, im Grossen wie im Kleinen; da war die Unmöglichkeit des Reisens in der Welt, und Reisen in mir drin funktionierte gerade nicht.
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