«Wünscht ihr euch ein Mädchen oder einen Buben?» Die Frage an werdende Eltern ist meist rhetorisch gemeint. Denn erstens setzen Ultraschallbilder vom Fötus dem Wünschen ein rasches Ende, und zweitens bestimmt in den Augen der meisten Menschen sowieso nur einer: der Zufall.
Dann hat der Zufall allerdings seltsame Vorlieben. Astronauten und Taucher zum Beispiel zeugen mehr Töchter als Söhne. Laut einer im September erschienenen Studie kamen gleich nach dem Kollaps der DDR mehr Mädchen als Jungen auf die Welt. Während und nach Kriegen füllen sich die Wochenbetten mit neu geborenen Buben, als ob die gefallenen Soldaten ersetzt werden müssten. Und dann ist da noch die Tatsache, dass s ...