Hektik am Wochenende: Bankiers, die im Klandestinen Verträge entwerfen, Bundesräte, die sich die Ohren wund telefonieren, Journalisten, die herauszufinden versuchen, was läuft. Das Szenario kommt einem bekannt vor. Rund ein Jahr nach der Rettungsaktion für die Swissair haben die Spitzen von Wirtschaft und Politik erneut in letzter Minute ein Hilfspaket für ein marodes Unternehmen geschnürt: Mit 160 Millionen Franken springen Bund und Banken im Fall des überschuldeten Milchkonzerns Swiss Dairy Food ein, der sich in provisorischer Nachlassstundung befindet. Folgt auf den umstrittenen Präzedenzfall ein weiterer ordnungspolitischer Sündenfall?
Parallelen sind auf den ersten Blick leicht ...