Das US-Unternehmen Dream Dinners gründet auf der Illusion, dass die Mutter für die Familie kocht. Nur wann? Drei Viertel der Amerikanerinnen sind berufstätig, viele haben nie kochen gelernt. Nun steht aber in jedem Frauenmagazin, wie wichtig Abendessen für die Ehe, die Kinder, den Familienzusammenhalt ist. Und gemeint ist nicht das gemeinsame Aufklappen von Pizzakartons. Das Essen soll aus Mutters Küche kommen. Da verbringt die Amerikanerin im Schnitt täglich noch knapp eine halbe Stunde mit Kochen, Abwaschen und Aufräumen. In den sechziger Jahren waren es noch zweieinhalb.
Wie serviert man nach wenigen Minuten ein Essen mit mehreren Beilagen? Was gibt Frauen die Illusion, selber zu ...