Nicht gerade einer, der bei jedem Biss in eine Banane mit dem Rechenschieber dessen Öko-Bilanz erstellt, und leider auch Angehöriger einer Generation, der die getrennte Abfallentsorgung nicht in die Windeln gelegt wurde beim Wein halte ich mich in der Regel doch an die nahe liegenden Provenienzen. Nicht so sehr aus Prinzip, sondern weil, von Ausnahmen abgesehen, die neuen Welten noch zu selten anderes im Auge haben als Kopien europäischer Weine. Wenn schon ein Bordeaux-Blend, warum nicht gleich einer aus dem Bordelais? Eine Ausnahme sind die argentinischen Malbecs. Im gleichen Mass, in dem die Sorte in Bordeaux an Bedeutung verlor, stieg sie in Argentinien zu einer Art Kulturgut auf. Sie ...