18 Jahre ist es her, seit die Anaplasmose letztmals in der Schweiz aufgetreten ist. Damals gab es acht Fälle zu beklagen. Diesmal ist der Schaden ungleich grösser: 140 Kühe sind bereits gestorben oder mussten notgeschlachtet werden, 160 werden in den nächsten Tagen folgen. Und falls die Untersuchungen in den fünfzig Bauernhöfen, an die der Churer Viehhändler eine Tiere verkaufte, weitere Ansteckungen zutage fördern, wird die Opferzahl weiter steigen.
Noch ist nicht geklärt, wie die Krankheit in die Schweiz gelangte. In Europa ist sie bisher nur sporadisch aufgetreten, grosse Schäden verursacht sie vor allem in den Tropen, den USA und Australien. Der Parasit breitet sich mit Hilfe v ...