Als «Zuhörerin» und «Stellenlose», Entwicklungshelferin, Velofahrerin und Soziologin liess sich Beatrice Breitenmoser in Inseraten anpreisen, als sie 1994 für einen Sitz in der Baselstädter Regierung kandidierte. Und die linke Wochenzeitung wusste zu berichten, dass sich ehemalige Kommilitoninnen nur an eine allein erziehende, zweimal längere Zeit arbeitslose Mitstudentin im Dauerstress erinnerten. Aber: «Sie nimmt den Kampf auf mit der Präsentation aller Facetten ihrer Persönlichkeit.»
Sie scheiterte gegen den Ex-Genossen Hans Martin Tschudi von der Demokratisch-Sozialen Partei klar und blieb Spitalplanerin im Sanitätsdepartement, vom später abgewählten SP-Regierungsrat Remo ...