Es war einmal ein sehr reicher Mann. Er hatte eine besondere Leidenschaft für Musik. Ihr opferte er (fast) alles, und das war nicht zuletzt viel Geld. Er betätigte sich als Dirigent, sammelte musikalische Reliquien und bestellte Werke bei zumeist berühmten Komponisten. Er machte, da er aus der Rheinstadt kam und diesem Ort trotz Abirrungen immer treu verbunden blieb, Basel zu einem Zentrum zeitgenössischer Musikpflege. Kurzum, unser Mann, sein Name ist natürlich Paul Sacher, war eigentlich unersetzlich. Zwar bleibt seine 1986 mit achtzig Jahren ins Leben gerufene Stiftung bestehen; aber die von ihm gegründeten Ensembles sind nach seinem Tod verschwunden.
Oder doch nicht ganz? Sachers B ...