Wer ihn 2010 in «Never Let Me Go» sah, konnte ahnen, was noch alles kommen würde. Es war die Verfilmung eines Kazuo-Ishiguro-Romans, Garfield spielte mit Keira Knightley und Carey Mulligan ein unglückliches, jugendliches Liebestrio in feindseliger Erwachsenenumgebung, und der Grund, weshalb man im Kino weinte, war Garfield. Bübische Unschuld, vibrierende Ängstlichkeit, rohe Überlebenskraft: Garfields Charaktere waren in seiner nun vierzehn Jahre währenden Karriere meistens existenziell bedroht – und herzzerreissend resilient. Wer ihn kaum kennt, kennt vor allem die eine Rolle: Garfield hat Spider-Man gespielt, 2012 erstmals. Nach ...