In den Drei Schluchten staut man dieser Tage den Jangtse. Damit beginnt die Flutung des grössten hydroelektrischen Projekts der Welt. Im nächsten Jahr wird das erste von vier Kraftwerken ans Netz gehen. 2009 will man 18000 Megawatt produzieren, sechsmal so viel wie alle Schweizer AKWs.
Der Parteitag der KP Chinas, der am Freitag beginnt, dürfte die Flutung feiern: China braucht Strom, Wasserkraft ist umweltfreundlich. Würde man dieselbe Energie mit Kohle produzieren, belastete dies die Luft mit Millionen Tonnen Schwefeldioxid jährlich.
Von der Kritik am Projekt wird der Parteitag wenig hören. Obwohl der 400 Kilometer lange Stausee das Klima beeinflussen wird und, wie die amtliche Volks ...