Ihr Erstling «Dead Aid» (Tödliche Entwicklungshilfe) wurde 2009 innert kürzester Zeit zum Bestseller und löste wie kaum ein Sachbuch zuvor heftige Reaktionen und Diskussionen aus (Weltwoche Nr. 24/2009). Für einmal kam Kritik an der Entwicklungshilfe nicht von Âeinem Weissen, sondern von einer in Afrika aufgewachsenen, in Harvard und Oxford ausgebildeten Ökonomin, die – dank ihrer Tätigkeit als Afrika-Analystin bei der Investmentbank Goldman Sachs – auf fundiertes Zahlenmaterial zurückgreifen konnte und über jahrelange Erfahrung mit Entwicklungshilfe-Arbeit bei der Weltbank verfügt. Zwar hatten einige schwarze Ökonomen bereits vor ihr auf die Problematik aufmerksam gemacht. ...