Monsieur Spinedi, Sie haben die Traditionsmarke Louis Erard vor acht Jahren erworben. Wie sieht die Zwischenbilanz aus?
In der Uhrenbranche gab es mehr als 600 Marken, als ich Louis Erard übernahm. Es stellte sich die Frage: Wie kann die Marke 601 überleben? Niemand kennt sie, niemand braucht sie, und fast niemand will sie. Am Anfang war es ein schwerer Kampf. Heute glaube ich, dass das Fundament für die Marke gelegt ist. Die Marke wird vom Fachhandel mehr und mehr akzeptiert. Für die nächsten vier Jahre rechne ich mit einem Wachstum von um die 15 Prozent, so dass wir 120 Millionen Umsatz erreichen. Davon kann die Marke gut leben.
Welche Hürde war am schwierigsten zu überwinden? ...