Der Teenager Nevi’im Nesta Ali Shane O’Connor entfernte sich Mitte letzter Woche aus einer psychiatrischen Überwachungsstation. Zwei Tage später fand die Polizei seine sterblichen Überreste südlich von Dublin. Der Siebzehnjährige hatte sich erhängt, mit einem eigens gefertigten Knoten, den er nach Anweisungen im Internet zu knüpfen gelernt hatte. In den Stunden seines Verschwindens hatte seine Mutter, die irische Sängerin Sinéad O’Connor, herzzerreissende Tweets an ihren Sohn geschickt, er möge sich doch bei ihr melden: «Dein Leben ist so wertvoll.» Vergeblich, die Appelle der Mutter blieben ungehört.
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