Der Entscheid, welche berufliche Laufbahn er wählen würde, war schnell und früh gefällt: Als Nino Cerruti zwanzig war, erbte er die Stofffabrik Lanificio Fratelli Cerruti seines Grossvaters. Fast ebenso schnell entschied der junge Mann, dass er nicht bloss Wolle verkaufen wollte, wie es auch die Mitbewerber Loro Piana und Ermenegildo Zegna – alle drei Firmen begannen in Biella unweit der Grenze zur Schweiz – taten, sondern Kleidung, Entschuldigung: Mode, anbieten werde.
Das durfte nur Signor Nino: Cerruti.
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