Nacht der Giganten
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Nacht der Giganten
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Nacht der Giganten

Primitiv. Abgekartet. Brutal. Kaum ein Sport-Spektakel kennt so viele Vorurteile wie Wrestling. Doch hinter der schillernden Kulisse stecken Knochenarbeit und akrobatische Perfektion. Eine Nahbetrachtung.
Tyson Kidd liegt am Boden, reglos, bis auf die Knie, die zucken wie unter Strom. Ein Faustschlag hat ihn auf die Bretter gestreckt. Angefeuert vom Publikum steigt sein Bezwinger Evan Bourne in der Ringecke auf das oberste Seil. Er setzt zum «Finisher» an, dem matchentscheidenden Sprung. Das Publikum weiss, was nun kommt. «Moonsault! Moonsault!», schreit es, Bournes Spezialität, ein Salto rückwärts. Drei Meter wirbelt er durch die Luft und landet mit dumpfem Knall auf dem komatösen Kidd. Das Volk schnellt aus dem Gestühl und rast an die Banden des Ringgrabens, um den Sieger mit Handschlag zu feiern. Aus der ganzen Schweiz und Frankreich sind sie angereist, die Fans, um ihre Helden ...
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