Vielleicht ist es wirklich der 7. April des Jahres 30, wie manche Bibelforscher vermuten. Ein Mann quält sich auf einen Hügel vor den Toren Jerusalems. Golgatha heisst der Ort, «Schädelstätte», Müllkippe der Stadt. Römische Soldaten treiben ihn vorwärts, sie haben ihn bereits halbtot gepeitscht, er fällt unter der Last des rohen Holzbalkens, den er tragen muss. Brutal und schändlich endet das Leben des Wanderpredigers Jesus von Nazareth, der von sich sagt, er habe einen Vater im Himmel, der vom nahen Reich Gottes sprach, von dem man sich erzählte, er heile Kranke und treibe Dämonen aus. Der römische Statthalter Pontius Pilatus verurteilt ihn zum Tod, auf Drängen des Establishm ...