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Naegelis Enteignung
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Harald Naegeli

Naegelis Enteignung

Als sagenumwobener «Sprayer von Zürich» scherte sich Harald Naegeli nicht um fremdes Eigentum. Über den eigenen Hausbesitz wacht der Anarchokünstler mit mitleidloser Konsequenz. Seine Mieter darben.
Lediglich einmal hatten sie geklagt, die neuen Mieter, doch für den Patron war selbst dieses eine Mal zu viel. Es passierte im letzten Januar. Als Katrin Jaggi und Johannes Gees die herrschaftliche Fünfzimmerwohnung am Zürichberg bezogen, stellten sie diverse Mängel beim Inventar fest. Nun ist Katrin Jaggi nicht irgendwer, sondern eine sozialdemokratische Kantonsrätin, die ihre Rechte kennt. So erklärte das Paar dem Hausherrn keck, der Mietzins von 2400 Franken sei überrissen und könne vor Gericht angefochten werden. Das hätte es besser sein lassen – obwohl die Mieter, juristisch betrachtet, völlig im Recht waren. Hierzulande ist ein vereinbarter Mietzins nämlich nur für den Ve ...
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