Die Frau, die zum vereinbarten Gesprächstermin vor dem Lokal ihr Velo ankettet, ist viel kleiner als erwartet und sehr zierlich. Natürlich ist sie zu erkennen, an den dunklen Locken, den hellen Augen und den vollen, weichen Lippen. Dennoch hat sie nur entfernte Ähnlichkeit mit der resoluten Kommissarin, die man aus dem Fernsehen kennt. «Es ist sehr entspannend, nicht mehr erklären zu müssen, dass es mich gibt. Dafür darf ich jetzt erklären, wer ich bin und dass da trotz der Zierlichkeit eine Kraft ist», sagt Delia Mayer vergnügt. Warum wirkt sie privat nicht nur feingliedriger, sondern auch weicher? «Es war meine Entscheidung, im ‹Tatort› praktisch ungeschminkt zu sein. Ich ...