Sein Start Ende der neunziger Jahre war furios, das Lob von Lesern und Kritikern überschwänglich, die Präsenz in der Öffentlichkeit enorm: alles Voraussetzungen, die auf direktem Weg ins fatale Debakel hätten führen können. Gerade in der Schweiz, wo die Welt klein, die Verfilzung gross ist und der Wert der Ego-Aktien unter diesen Umständen häufig künstlich aufge- blasen wird, ist das Verkrümmungspotenzial einer solchen Medienpräsenz nicht zu unterschätzen. Nicht selten resultieren daraus saturierte und ziemlich geltungsÂsüchtige Künstler, die, einmal angefixt von der süssen Droge, mit ihren Werken vor allem anderen auf den Lärm der Öffentlichkeit zielen – und, ehe sie es ...