Annemarie Huber-Hotz, Bundeskanzlerin, beweist sich als wahre Demokratin. Im bundesrätlichen Abstimmungsbüchlein lässt sie auch die Uno-Gegner zu Worte kommen, obwohl sie hierzu gar nicht verpflichtet gewesen wäre. Denn normalerweise können sich nur der Bundesrat und das Initiativ- oder Referendumskomitee äussern. Weil diese für einmal der genau gleichen Meinung sind (pro Uno), druckt Huber-Hotz nun auf einer Seite «wesentliche Argumente gegen den Uno-Beitritt aus der Parlamentsdebatte» ab. Überdies können die Stimmbürger mit einem Talon kostenlos die Uno-Charta bestellen. Von einer Beilage der Charta habe man abgesehen. «Das hätte einen siebenstelligen Betrag gekostet», sagt ...