François Bergier, Präsident der Historikerkommission, wird versöhnlich. Als ihm der Bundesrat im vergangenen Herbst untersagt hatte, die letzten Forschungsbände an einer eigenen Medienkonferenz vorzustellen, ging er noch auf Konfrontation. Dann würden die Forschungsbände eben an einer Medienkonferenz des herausgebenden Chronos-Verlags vorgestellt, wetterte er. Dieser Termin wurde klammheimlich verpasst. Nicht etwa auf Druck des Bundesrates, der so an der Nase herumgeführt werden sollte, sondern aus reiner Zeitnot. Die letzten Bände wurden so kurzfristig fertig gestellt, dass die Kommission froh ist, wenn sie zusammen mit dem Schlussbericht ausgeliefert werden.
Guido Schommer, jüngst ...