Der Mann hat ein Faible für jene esthétique du schlock, die das Abnormale feiert. Ob es um Transsexualismus geht («La mala educaÂción», 2004), Leben nach dem Tod («Volver», 2006), Schwangerschaft im Komazustand («Hable con ella», 2002) oder um einen plastischen Chirurgen, der eine künstliche Haut entwickelt – der Mann bewegt sich gern im ÂRevier medizinischer Wunderlichkeiten, oder allgemeiner: im Unterholz surrealer Magie. Ein Essential des Surrealismus ist der Traum, der keine Logik kennt; und der mächtigste Traum, den sich die Menschen schufen, ist das Kino. Warum also in ihm nicht mit SeltsamÂkeiten spielen und sie bitter ernst nehmen? Der fantastische Film tut das seit e ...