Noch immer werden die gewaltigen Devisenverluste der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in den Medien und von den zuständigen Behörden schöngeredet und bagatellisiert. Am 9. April tagt das dreiköpfige SNB-Direktorium mit dem elfköpfigen Bankrat, der laut Nationalbankgesetz den Auftrag hätte, die SNB zu kontrollieren und zu beaufsichtigen. Ob und wieweit die falschen Deviseninterventionen ein Thema sein werden, lässt sich nicht verbindlich festmachen. Ob die Bankräte ihre Pflichten entschlossen genug wahrnehmen, wird sich zeigen.
Sie sollten es dringend tun. Die SNB hat im letzten Jahr durch ihre Euro-Käufe Devisenverluste in der Höhe von 32,7 Milliarden Franken produziert. Da ...