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Nationalkonservativ und asozial
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Nationalkonservativ und asozial

Bundesrat Alain Berset will eine zentralistische Kulturpolitik – und fordert zusätzlich viele Millionen ­Steuerfranken. Wenn es um öffentliche Gelder geht, verhält sich die Schweizer Kulturszene wie ihre ­liebsten Feindbilder.
Kunst braucht Knete. Kaum ein Bereich lebt so sehr von der öffentlichen Hand wie die Kultur, und schon heute fliessen erstaunlich hohe Beträge auf allen Ebenen des Staates. 2012 liessen Gemeinden, Kantone und der Bund insgesamt 2732,3 Millionen Franken für Künstler und kulturelle Einrichtungen springen. Geht es nach dem Willen des Bundesrates, sollen die Subventionen nochmals kräftig steigen: Im Jahr 2020 wären so gemäss veranschlagtem Ausgabenwachstum 3355,1 Millionen Franken im Jahr fällig – was einem Plus von 622,8 Millionen oder 22,8 Prozent entspricht. «Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016–2020» heisst das Werk aus dem Hause Alain Berset. Sein Bundesamt ...
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