Spätestens seit Adam Smith die Frage nach dem «Wohlstand der Nationen» aufgeworfen hat, steht diese im Zentrum der Ökonomie. Warum sind die einen Länder so reich geworden, während andere so arm geblieben sind? Warum haben einige Schwellenländer in Asien zu den reichsten aufgeschlossen, während andere, vorab in Lateinamerika, immer wieder von vorne anfangen mussten?
Dahinter verbirgt sich die noch fundamentalere Frage, weshalb die ökonomische Revolution eine europäische beziehungsweise west-liche ist. Rein wissenschaftlich waren frühere Zivilisationen dem mittelalterlichen Europa weit voraus. Trotzdem haben sie kein nachhaltiges Wachstum hervorgebracht: Weltwunder der Architektur u ...