Wein schriftlich: Das ist allemal das Abenteuer der Annäherung an das Unsagbare – mit Analogien und Assoziationen so knapp wie möglich an der Sache selbst vorbeizuschreiben. Wo Begriffe fehlen, schwankt notwendig alles ins Ungewisse. Da spriessen dann die schönen und skurrilen Blüten des sogenannten winespeak, eines eigenen «geblümten Stils». Wein schriftlich: Das meint hier aber für einmal im Gegenteil die tabellarische Nüchternheit des Buchs, das zum Jahresbeginn dem geneigten Weinfreund ans Herz zu legen fast schon ein Ritual dieser Kolumne ist: des «Vinfox», der sich im Untertitel bescheiden «der umfassende Wein-Einkaufsführer» nennt. Seit ein paar Wochen li ...