Manchmal genügt auch ein kleiner Schritt, um eine grosse Resonanz zu erzeugen. Bei Bundesrat und Medienminister Albert Rösti betrug der kleine Schritt 10,5 Prozent.
Rösti senkte die Radio- und Fernsehgebühr der SRG um 10,5 Prozent, von heute 335 auf 300 Franken im Jahr. Allzu viel ist das nicht.
Wenn man einen Medienminister beurteilen will, dann ist das wichtigste Kriterium stets sein Umgang mit der SRG. Albert Rösti ist nun achtzehn Monate im Amt. Und man kann sagen, dass er das Schweizer Radio und Fernsehen eher mit Samthandschuhen anfasst.
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