Neue Beziehungen, neue Energien
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Die Weltwoche

Neue Beziehungen, neue Energien

Editorial

Neue Beziehungen, neue Energien

Die Fachleute hatten eigentlich schon lange gewarnt, etwa das Bundesamt für Bevölkerungsschutz 2015: Das grösste mögliche Risiko für die Schweiz sei eine lang andauernde, schwere Strommangellage, gefährlicher als eine Pandemie. Einmal in dreissig bis hundert Jahren müsse man mit einem solchen Ereignis rechnen. Jetzt ist die Bedrohung näher, als man lange Zeit dachte. Die gegenwärtige Energieknappheit erzeugt Furcht vor Kälte, Dunkelheit, Nahrungsmittelmangel, vor dem Verlust dessen, was man erarbeitet hat.

Neue Beziehungen, neue Energien

Die Situation ist umso erschreckender, als die europäischen Regierungen sie grossenteils selber verschuldet haben. Die Energiewende mit Atomausstieg in Deutschland und der Schweiz sowie die westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschädigen die Versorgung.

Wie kommt man jetzt durch den Winter? Diese Ausgabe von Weltwoche Grün bietet zwar keine Patentrezepte zur Sicherung der europäischen Energieversorgung, aber die Autoren zeigen Wege auf, wie man mit Vernunft diese Probleme angehen kann: mit wirtschaftlichen und technischen Abwägungen – statt den sogenannten Klimaschutz über alles zu stellen, das Kernkraftpotenzial aus ideologischen Gründen zu blockieren und in Panik die Märkte auszuschalten, etwa die Preise zu deckeln.

Joachim Weimann, Ökonomieprofessor in Magdeburg, formuliert es aus praktischer Sicht so: Kurzfristig solle alles ans Netz, was uns unabhängig vom Gas mache. Und langfristig sei in Europa eine Marktordnung einzurichten, die endlich ernsthaft Versorgungssicherheit mit Klimaschutz zu wettbewerbsfähigen Preisen vereinbar mache. Das bedeute, neue Lieferbeziehungen und Energieformen zu suchen. Europa werde 2022 rund tausend Milliarden Euro mehr für Energie ausgeben als 2021, es lohne sich also, in neue Infrastruktur zu investieren.

Wie kann man denn Energie- und Klimapolitik in der Öffentlichkeit diskutieren, wenn vorgefasste Meinungen dominieren? Vielleicht hilft etwas Humor, verbunden mit Seriosität. Der bekannte deutsche Comedian Vince Ebert erklärt im Interview, wie man jetzt aus der schmal und riskant ausgerichteten Energiepolitik herausfinden müsse. Als Bühnenkünstler weiss er, wie man Ideen ins Publikum bringt, und zugleich ist er als Physiker der Wissenschaftler, der für die Seriosität der Botschaft garantiert. Eine vernünftige Energieversorgung ist nicht nur für Europa, sondern erst recht für die armen Länder dringlich. Der dänische Wissenschaftler Björn Lomborg legt dar, mit welcher Politik deren Entwicklungschancen am ehesten gewahrt werden könnten. Ihre Weltwoche

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