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Andrea Mantegna war ein Genie und ein grosser Einzelgänger. Im Pariser Louvre kann man endlich mal wieder seine Werke sehen.
Sie könnten verschiedener nicht sein: Andrea Mantegna, Jahrgang 1431, und der 1430 geborene Giovanni Bellini. Kairos, der Gott der guten Stunde, hat dafür gesorgt, dass beiden Sternen am Firmament der Frührenaissance gleichzeitig grosse Ausstellungen gewidmet sind: Mantegna und seinem Umkreis in Paris und seinem Freund und Schwager Giovanni Bellini in Rom. Vermutlich ist es nur Kunst-historikern und Flaneuren vergönnt, beide Präsentationen zu besuchen. Vielleicht fände man dann den Schlüssel zur Magie jener Malerepoche, die geheimnisvoll bleibt. Mantegna ist der überzeugende Beweis, dass Künstler auch ohne moderne Kommunikation intensiv Kontakte pflegten, Ateliers teilten, zum Beisp ...
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