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Die Weltwoche

Neue Chemiestatt Panikmacherei

Editorial

Neue Chemiestatt Panikmacherei

Der amerikanische Präsident Donald Trump klinkt die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aus, was laute Kritik hervorruft, denn viele sehen darin eine Destabilisierung der weltweiten Klimapolitik. Bei genauer Betrachtung jedoch versprechen die gängigen globalen Klima-Arrangements in keiner Weise Stabilität. Das Pariser Klimaziel ist demokratisch und wissenschaftlich kaum begründet, sondern, wie auch in diesem Heft dargelegt, aus so willkürlichem politischem Kräftemessen entstanden, dass es vielerorts wenig Legitimität geniesst. Zudem sind die Pariser Versprechen international nicht durchsetzbar, sondern unverbindliche Worte, die Illusionen und Trittbrettfahren fördern.

Neue Chemiestatt Panikmacherei

Aus dieser Sicht räumen die USA mit ihrem Austritt mit etlichem auf, was wacklig und vorgetäuscht ist. Damit kommt das Stabilere besser in den Blick, etwa technischer Fortschritt im Umgang mit der Umwelt. Grosses Thema in diesem Heft ist die Herstellung von synthetischen Treibstoffen. Pionier auf diesem Gebiet ist der ETH-Professor Aldo Steinfeld, der im Interview mit Weltwoche Grün sagt: «Wir haben zum ersten Mal weltweit die Herstellung nachhaltiger Drop-in-Treibstoffe aus zwei Zutaten demonstriert: aus Sonnenlicht und Luft.» Drop-in-Treibstoffe werden in Kanister oder den Tank geschüttet wie bisher Benzin, Diesel oder Kerosin, so dass herkömmliche Infrastruktur genutzt werden kann – in Anlehnung an ein altes Schlagwort: «Tu die Sonne in den Tank.» Aus der Forschung von Steinfelds Gruppe stammt das ETH-Start-up Synhelion, das in grösserem Stil solche Treibstoffe herstellt und ab zur Story ausführlicher vorgestellt wird.

Synthetische Treibstoffe können je nach Kostenentwicklung eine wichtige Rolle als Speicher spielen, da wäre der Bedarf gewaltig, wenn man sieht, wie unmöglich es heute ist, Überschussstrom vom Sommer ins Winterloch zu verlagern. In Beiträgen unter anderem von Energieexperten von Avenir Suisse (zur Story) kommt zur Sprache, wie teuer und stabilitätsgefährdend der steigende Sommerüberschuss aus sogenannt Erneuerbaren werden kann.

 

Achtung, der Wolf

Und plötzlich kommt der Wolf – was tun? In diesen Wochen haben sich Wölfe Kindern genähert, für viele auf dem Land ein Alarmzeichen. Derweil zeigen sich Wolfsfreunde empört über die Wolfsregulierung und die neue Abschusspraxis des Departements Rösti und des Parlaments. «Der Wolf und die Berglandwirtschaft gehen nicht zusammen», sagt hier der Biologe und Umweltpraktiker Marcel Züger im Interview auf zur Story, man solle den Wolf nicht über alle anderen Arten stellen.

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