Marius Frehner, 34, ist ein freundlicher Mann, aber einer mit festen Überzeugungen, die er im Quartierrestaurant «Gamper» im Zürcher Kreis 4, das er vor einigen Wochen übernommen hat, umsetzt. Dazu gehört der Verzicht auf alles, was es nicht braucht. An den Wänden gibt es keine Bilder, zwei verschiedene Gläser müssen reichen, «aber am liebsten hätte ich nur ein Glas gehabt», sagt Frehner. Reservieren kann man nicht, aber das Lokal ist schon kurz nach 18 Uhr voll. Die Speisekarte (13 Gerichte, 8 bis 38 Franken) ist schneller überblickt, als man bei den Zürcher Verkehrsbetrieben ein Kurzstreckenticket lösen kann.
Frisch, grün und süss
Vielen Jungköchen fällt es schwer, sich ...