Nach dem Georgien-Krieg will Moskau nicht nur im Kaukasus, sondern auch im Nahen Osten eine führende Rolle spielen. Es hofiert deshalb diejenigen Länder, die ein Gegengewicht zur amerikanischen Vormachtstellung suchen, um die Kräfte in der ölreichen Region zuungunsten der USA zu verschieben. Syrien, die Hisbollah und der Iran fühlen sich dadurch ermuntert, härter gegen Israel, die USA und den Westen aufzutreten.
Das frische Selbstbewusstsein des Kremls und die neuen absehbaren Allianzen beeinflussen die geostrategische Entwicklung im Orient nachhaltig. Sie verschärfen nicht nur die bestehenden Konflikte von Palästina, Syrien und dem Iran. Sie können auch zu neuen Krisenherden führ ...