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Doris Day ist wieder in den Charts. Ihr Leben ist ein Kampf gegen alle Klischees. Auch gegen die eigenen.
Es ist immer wieder eine Qual. Immer und immer wieder. Doris Day sitzt am Klavier, im Kostüm mit Hütchen, und singt um ihr ­Leben. Eigentlich nicht um ihres, sondern um Hanks Leben. Hank ist der Sohn von Ben und Jo McKenna in «The Man Who Knew Too Much». Und Doris Day ist Jo, und James Stewart ist Dr. Ben McKenna, und Hank, der arme Junge, wird in der Botschaft festgehalten. Deshalb singt Doris Day «Que sera, sera» («What­ever Will Be») vor all den Gästen laut! Und! Deutlich! Na klar: Sie will, dass Hank sie hört. Egal. Aber da ist etwas in ihrem Gesang – das berührt derart eine empfindliche Stelle, die sonst nur von einem Stück Kreide auf der Schiefertafel erreicht wird. Na ...
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