Die Schweiz zeigt Fahne. Orange ist sie, und sie hängt nicht nur an Balkonen von Genossenschaftswohnungen, sondern auch in Einfamilienhausquartieren, die früher als bürgerlich galten. Wenn ich durch ein solches Quartier gehe und überall die Fahnen sehe, die für die Konzernverantwortungsinitiative werben, frage ich mich, wer sie rausgehängt hat: die antikapitalistischen Teenager, die in den Häusern wohnen, oder ihre grün-korrekten Eltern. Und ich würde gerne wissen, wie locker und lustig es sich wohl in einem Haushalt lebt, in dem die gute Gesinnung derart ins Schaufenster gestellt wird.
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