Bis zu den nächsten Bundestagswahlen am 23. September sind es noch einige Wochen; der Wahlkampf hat noch nicht begonnen, aber man hört schon die Pferde mit den Hufen scharren. Der Spitzenkandidat der SPD, Peer Steinbrück, dessen Chancen, Kanzler zu werden, etwa so gross sind wie die Aussichten von Uli Hoeness, Ehrenmitglied im Bund der Steuerzahler zu werden, stellt nach und nach sein «Kompetenzteam» vor — eine Art Schattenkabinett, in das er entweder No-Names oder ausgebrannte Alteisen beruft. Sogar treue Anhänger fragen sich, welche Strategie Genosse Peer Âdamit verfolgt. Die Antwort ist einfach: keine. Er findet keine besseren Leute. Wer noch etwas in der Politik werden m� ...