Nach dem knappen Ja zum revidierten Radiound Fernsehgesetz überbieten sich Parteien und Verbände mit Kürzungsvorschlägen und anderen Forderungen an die SRG. FDP-Präsident Philipp Müller möchte keine Internetserien mehr, SVP-Präsident Toni Brunner findet, zwei Radio- und Fernsehsender pro Landesteil würden reichen, SP-Präsident Christian Levrat möchte alles so lassen, wie es ist. Andere wollen weniger Boulevard, ein ausgewogeneres Programm, mehr Sport, keine Werbung mehr oder was auch immer. Den eigenwilligsten Schluss aus der Abstimmung zieht aber Suisseculture, der Dachverband der Schweizer Künstler. In einer Stellungnahme lässt er verlauten: «Wir [verlangen] eine angemessene ...