Als John Coltrane 1967 starb, hinterliess er eine Lücke wie vor ihm nur Charlie Parker. In beiden Fällen blühte ein Kult auf, der bizarre Ausmasse annahm, im Fall von Trane befördert durch die Wendung zum Spirituellen, die er in den letzten Jahren selbst eingeleitet hatte. In beiden Fällen suchten die Nachahmer, sozusagen unter Schock, dem Horror Vacui durch Kopieren zu entkommen. Kein Tenorsaxofonist, der nach Coltrane nicht versucht hätte, wie er zu klingen. Wie schwer musste der Schatten erst auf seinem leiblichen Sohn gelastet haben?
Zwei Jahre vor dem Tod des Vaters geboren, von seiner esoterischen Mutter, der Pianistin Alice, auf den Namen Ravi getauft (nach dem in ...