Sie hatten eben doch recht, die Sternengucker und Fantasten des späten 19. Jahrhunderts: Auf dem Mars gibt’s Leben. Mögen’s mal kleine grüne Männchen gewesen sein oder mehrbeinige Biester – die Traumfabrik hat sie nie im Stich gelassen und lässt sie hochleben! Weil wir uns aber in einem wissenschaftlichen Zeitalter befinden, das All immer besser erforscht wird und die Beschaffenheit des Roten Planeten ratzeputz geklärt ist, schrumpft der Marsianer zu einem klitzekleinen Organismus, der sich im Mars-Staub versteckt haben könnte. So jedenfalls geschieht es im jüngsten Science-Fiction-Spektakel, «Life».
Das halbe Dutzend Wissenschaftler, gerecht verteilt auf die USA, China und R ...